Seite 1/2

TECHNIKLEXIKON

A-C (Zurück zur letzten Seite)

Architektur - Kann man Häuser bauen, die energieeffizient und gesund, nach individuellen Bedürfnissen zugeschnitten und trotzdem preiswert sind? Die Architekten des Büros AUSPURG BORCHOWITZ UND PARTNER haben mit der Marke EQ genau ein solches Haus geschaffen, das die höchsten ästhetischen, funktionalen, ökologischen und nachhaltigen Standards in sich vereint. Möglich wird diese moderne Art des Bauens durch einen ganzheitlichen Planungsansatz: Die Architekten kümmern sich zusammen mit festen Projektpartnern mit Sorgfalt um alle Details der Planung und kontrollieren den gesamten Prozess von der Materialbeschaffung über die einzelnen Bauphasen bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Die weiteren Projektbeteiligten sind die CUBUS* Gesellschaft für Projektentwicklung und AB+P. Das EQ-Prinzip lautet: Alles ist uns gleich wichtig. Wohngesundheit. Nachhaltigkeit. Kosteneffizienz. Ihre speziellen Wünsche.

Betondachsteine - Individualität für moderne Architektur auf höchstem Niveau. Wer das auch mit seinem Haus ausdrücken möchte, wählt für sein Dach Betondachsteine. Ihre klare Linienführung und ihr geometrisches Deckbild lassen großzügige Dachflächen mit einer ganz eigenen Formensprache entstehen.

Gut zu wissen - Betondachsteine werden aus einer Mischung von Sand, Zement, Wasser und Farbpigmenten hergestellt. Nach der Formung werden die Betondachsteine mehrere Stunden bei 60°C getrocknet. Für die Herstellung von Betondachsteinen wird weniger Energie aufgewendet als für Tonziegel. Mittlerweile erfolgt die Rücknahme gebrauchter Betondachsteine. Diese werden gemahlen und den neuen Steine beim Herstellungsprozess beigemengt.

Blähton - Die verwendeten Materialien wurden nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt. Leichtbeton mit Blähtonzuschlag ist ein ökologischer Baustoff, der neben Sand und Zement Blähton enthält. Rohton wird im Tagebau gewonnen und zunächst von Steinen gereinigt, mit Wasser homogenisiert, zerkleinert und anschließend in einem rotierenden Drehofen gebrannt. Während der Trocknungsphase im ersten Teil des Ofens wird der Ton zerkleinert, dann bei 1200°C unter ständiger Rotation zu rundlichen bis kubischen Körnern gebrannt. Durch die hohe Brenntemperatur entweichen – unter der zu einer keramischen Schale gesinterten Oberfläche – organische Bestandteile und blähen den Ton auf. Es entsteht eine wabenförmige Innenstruktur mit unzähligen eingeschlossenen Luftporen, die nach